Ein besonderer Erfolg für Augsburg und den SV Hammerschmiede
Im Rahmen einer Reise zur internationalen Shorinji-Kempo-Zentrale in Tadotsu (Japan) konnten zwei Trainer des SV Hammerschmiede Augsburg außergewöhnliche Erfolge erzielen.
Kurt Kammerl bestand erfolgreich die Prüfung zum 7. Dan, Bernhard Eder die Prüfung zum 4. Dan. Beide Prüfungen wurden im Ursprungsland des Shorinji Kempo unter Aufsicht hochrangiger japanischer Lehrer abgenommen und fanden im internationalen Umfeld statt.
Der 7. Dan – Technische Meisterschaft auf höchstem Niveau
Der 7. Dan stellt eine der höchsten Graduierungen im Shorinji Kempo dar und ist selbst international äußerst selten – in ganz Europa gibt es weniger als zehn Träger dieses Grades. Die Prüfung umfasst keine isolierten Einzeltechniken, sondern verlangt ein tiefes Verständnis komplexer Technikabläufe, fließender Übergänge sowie die Fähigkeit, Techniken situationsgerecht und kontrolliert umzusetzen. Bewertet werden unter anderem Timing, Distanz, Stabilität, technische Klarheit und Effizienz.
Mit dem Bestehen dieser Prüfung gehört Kurt Kammerl zu einem sehr kleinen Kreis europäischer Spitzenvertreter des Shorinji Kempo.
Der 4. Dan – Technische Vertiefung und Lehrkompetenz
Die Prüfung zum 4. Dan, erfolgreich abgelegt von Bernhard Eder, markiert einen wichtigen Schritt vom fortgeschrittenen Praktizierenden hin zum erfahrenen Ausbilder. Neben technisch anspruchsvollen Kombinationen aus harten und weichen Techniken werden insbesondere saubere Ausführung, Struktur, Kontrolle sowie das Verständnis für Lehr- und Trainingsmethodik bewertet. Der 4. Dan bestätigt die Fähigkeit, Technik nicht nur korrekt auszuführen, sondern sie auch fundiert zu vermitteln.
Internationaler Lehrgang als technischer Rahmen
Unmittelbar nach den Prüfungen fand ein dreitägiger internationaler Lehrgang mit rund 170 Teilnehmern aus 25 Ländern statt. Mehrere deutsche Kenshi nahmen sowohl an den Prüfungen als auch am Lehrgang teil. Das Training umfasste detaillierte technische Schulungen, Partnerarbeit auf hohem Niveau sowie Korrekturen durch hochrangige japanische Lehrer. Der internationale Austausch zeigte eindrucksvoll die technische Vielfalt und gleichzeitig die einheitlichen Prinzipien des Shorinji Kempo weltweit.